baumit-selbermachen.de
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schwimmenden Estrich verlegen

Schwierigkeit
leicht bis mittel
Verarbeitungsdauer
ca 15 bis 20 Minuten pro Quadratmeter

Deine Checkliste

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Werkzeug
  • Wasserwaage lang
    • Warum eine gute Wasserwaage unverzichtbar ist

      Eine Wasserwaage ist ein Präzisionsmessgerät – unverzichtbar, wenn es darum geht, Flächen exakt waagerecht oder im 90°-Winkel auszurichten. Damit sie dauerhaft präzise Messergebnisse liefert, muss vor allem die Libelle – das Herzstück jeder Wasserwaage – robust und exakt bleiben, selbst nach häufiger und intensiver Nutzung.

      Auch unter rauen Bedingungen auf der Baustelle, etwa bei Stürzen oder Stößen, sollte eine hochwertige Wasserwaage ihre Genauigkeit behalten. Nur so kannst du dich jederzeit auf deine Messergebnisse verlassen.

    • STABILA R 300 - Die Robuste

      Die STABILA R 300 wurde speziell für den harten Baustellenalltag entwickelt. Ihr verwindungssteifes Fünfkammer-R-Profil macht sie extrem widerstandsfähig – selbst unter anspruchsvollsten Bedingungen.

      Besonders praktisch: Die extrabreite Messfläche sorgt für hohe Kippsicherheit, was sich vor allem auf unebenen Untergründen bezahlt macht. Diese Wasserwaage überzeugt mit kompromissloser Robustheit und Präzision – ein echtes Profi-Werkzeug, das auch Heimwerker bei ihren Projekten zuverlässig unterstützt.

    • STABILA 196-2: praktisch mit Haltegriffe

      Gerade bei längeren Wasserwaagen ab 180 cm sind Haltegriffe ein echter Vorteil. Sie ermöglichen dir einen sicheren Griff und erleichtern die Handhabung bei großflächigen Messungen deutlich.

      Zwei Vertikal-Libellen sorgen dafür, dass du aus jeder Position bequem ablesen kannst. Die ergonomisch geformten Grifföffnungen tragen zusätzlich zum hohen Bedienkomfort bei – ideal für den täglichen Einsatz auf der Baustelle oder in der Werkstatt.

  • Abziehlatte
    • Eine Abziehlatte, auch als Setz- oder Richtlatte bezeichnet, ist ein gerades Metallprofil für verschiedene Tätigkeitsfelder. Sie können damit Ausgleichsschüttung, Sand oder Mörtel wie beispielsweise Estrich eben abziehen.

      Bessere Modelle sind mit einer Libelle ausgestattet. Eingebaute Griffe verbessern die Handhabung bei längeren Modellen über 1,6 m.

  • Cuttermesser
    • Scharfe Schnitte - wann immer man sie braucht

      Ein ordentliches Cuttermesser ist bei sehr vielen Arbeiten auf dem Bau ohne Alternative.

      Ein Messer mit Magazin erspart bei ausgiebigeren Arbeiten die Suche nach den Ersatzklingen und das häufige Nachlegen der Klingen.

  • Betonmischer
    • Große Mengen Mörtel schnell anrühren

      Wenn Sie große Mengen von groben Mörtel wie Trockenbeton, Estrich oder Garten-Verlegemörtel anrühren möchten, ist die Arbeit mit Mörtelkübel und elektrischem Rührwerk nicht zielführend.

      In diesen Fällen lohnt der Einsatz eines Betonmischers. Bei feineren Produkten wie Ausgleichsmassen, Putze, etc. ist ein Betonmischer nicht geeignet.

      Für bis zu 2 x 25 kg Mörtel reicht ein 165 Liter Betonmischer aus. Bei größeren Mengen sollten Sie auf ein größeres Gerät zurückgreifen.

  • Dämmstoffsäge
    • Saubere Schnitte mit der passenden Handsäge

      Zum Schneiden von EPS, Styropor und Hartschaumplatten (XPS) möchten wir Ihnen eine spezielle Dämmstoffsäge empfehlen.

      Durch die eingesetzte Sägezahnung werden die Schnittkanten sehr sauber und nicht so ausgefranst, wie bei Handsägen mit gröberer Zahnung.

    • Weniger "Sägemehl" ist hier mehr

      Des weiteren wird durch die feine Zahnung das anfallende "Sägemehl" reduziert.

      Wenn man an einer Fassade arbeitet kommt da schon einiges zusammen, was durch Wind sehr leicht auf dem ganzen Grundstück verteilt wird.

  • Knieschoner
    • Geschützte Knie beim Arbeiten am Boden

      Arbeiten am Boden sind mühselig und anstrengend für die Knie.

      Schützen Sie sich daher mit passenden Knieschonern. Achten Sie dabei darauf, dass Ihnen die Haltebänder nicht in die Kniekehle schneiden. Das ist auf Dauer sehr unangenehm oder sogar schmerzhaft.

      Eine gut geformte Schale tut Ihr übriges hinzu, die Arbeiten so schonend wie möglich durchzuführen.

  • Akku-Tacker
    • Klammern und Tackern mit schnellen Baufortschritt

      Beim Klammern oder Tackern von Gewebebahnen oder Randstreifen sind häufig einige Klammern zu setzen.

      Ein elektrischer oder Akku-betriebener Tacker kostet auch bei guter Qualität nicht viel mehr als eine meachanische Variante, ist aber deutlich leichter im Einsatz und du kommst leichter und schneller an dein Ziel.

  • Bleistift
    • Der klassische Zimmermannsbleistift

      Generationen von Handwerkern kennen und schätzen diesen Bleistift auf der Baustelle. Er ist mittlerweile nicht mehr nur mit grauer, sondern auch mit roter oder grüner Mine erhältlich.

      Ein unverzichtbares Duo: immer griffbereit in der Hosentasche – zusammen mit einem scharfen Cuttermesser zum Anspitzen.

    • Pica DRY – der Fallbleistift für den rauen Baustellenalltag

      Der Pica DRY ist aus unserem Arbeitsalltag auf der Baustelle nicht mehr wegzudenken. Er liegt gut in der Hand und eignet sich hervorragend auch als Tieflochmarker.

      Die Minen sind langlebig und in verschiedenen Farben erhältlich – für vielseitige Markierungen auf der Baustelle.

    • Pica DRY – immer griffbereit und praktisch

      Besonders überzeugt uns die Klipphalterung: Der Bleistift sitzt sicher in der Arbeitshose – selbst, wenn du auf dem Kopf stehst.

      Zusätzlich ist in der Schutzhülle ein Spitzer integriert, sodass du die Mine jederzeit schnell und ohne zusätzliches Werkzeug anspitzen kannst.

    • Pica Permanent Marker – wenn der Bleistift nicht ausreicht

      Auf einigen Untergründen wie beispielsweise Holzfaserdämmplatten, EPS oder Mineralwolle kommt ein üblicher Bleistift schnell an seine Grenzen. Entweder ist der Strich kaum erkennbar oder du beschädigst den Untergrund. Für diese Fälle empfehlen wir einen feinen Permanent-Marker – präzise, wischfest und dauerhaft sichtbar.

  • Saalbesen
    • Staubfreie und saubere Untergründe als beste Basis

      Bevor im Innenbereich mit Arbeiten am Boden begonnen werden kann, ist der Raum von losen Schmutz und Staub zu befreien.

      Der Saalbesen hat weichere Borsten als ein Straßenbesen und kann damit feinere Staubpartikel erwischen für eine gründlichere Reinigung.

  • Schubkarre
    • Die richtige Schubkarre für Dein Projekt – Tipps für die Auswahl

      Auf der Baustelle oder im Garten müssen häufig schwere oder unhandliche Dinge von A nach B transportiert werden. Eine Schubkarre ist dabei in vielen Fällen eine praktische Unterstützung. Doch nicht jede Schubkarre ist für jede Aufgabe geeignet.

      Hier stellen wir Dir zwei Modelle vor, die sich durch ihre spezifischen Eigenschaften auszeichnen und unterschiedliche Anforderungen perfekt erfüllen. 

    • Die Eurocar: für Beton- und Estricharbeiten

      Die Capito Eurocar punktet mit einer schmalen Wanne, die sich hervorragend für den Einsatz bei Beton- und Estricharbeiten eignet.

      Der integrierte Kippbügel vor dem Rad ermöglicht ein punktgenaues und sicheres Abschütten der Ladung – besonders bei eher plastisch oder flüssiger angemischten Mörteln ist dies ein Vorteil. 

      Dank ihrer kompakten Geometrie lässt sich die Eurocar besonders gut in engen Räumen und beim Innenausbau einsetzen. Wenn Du also ein flexibles und vielseitiges Modell suchst, ist die Capito Eurocar eine ausgezeichnete Wahl.

    • Die Export: Robuste Lösung für schwere Lasten

      Wenn es um das Bewegen schwerer Lasten geht, ist die Capito Export eine sinnvolle Überlegung. Mit ihrer breiteren Mulde und der längeren Geometrie bietet sie die ideale Konstruktion für anspruchsvolle Arbeiten, insbesondere im Garten- und Landschaftsbau (GalaBau). Der lange Hebel erleichtert das Handling von großen Mengen und schweren Materialien. 

      Zusätzlich sorgt die robuste Bodenschale in Kombination mit dem Kreuzrahmen für eine hohe Verwindungssteifigkeit und Langlebigkeit. Kurz gesagt: Die Capito Export ist nahezu unverwüstlich und eine verlässliche Hilfe auf jeder Baustelle.

  • Glättkelle
    • Mörtel und Spachtel auftragen und verteilen

      Mit der Glättkelle lassen sich Mörtel, Putze und Spachtel sauber auf den Untergrund auftragen und gleichmäßig verteilen.

      Achte darauf, eine rostfreie Glättkelle zu verwenden. Andernfalls kann das Metall bereits nach wenigen Einsätzen zu rosten beginnen – das beeinträchtigt nicht nur die Langlebigkeit des Werkzeugs, sondern auch die Qualität deiner Arbeit.

      Schon bei mittelgroßen Flächen wird schnell klar: Das Arbeiten mit der Kelle erfordert Kraft in den Händen. Ein Softgriff erleichtert das Führen der Kelle, reduziert die Belastung und hilft, Blasen an den Händen zu vermeiden.

    • Kanten beim Abziehen reduzieren – Superglätt von HARMOAC

      Eine interessante Weiterentwicklung ist die Superglätt von HARMOAC mit abgerundeten Kanten.

      Beim Abziehen von Putz- und Spachtelflächen entstehen mit einer herkömmlichen Glättkelle schnell unerwünschte Kanten oder Grate. Die abgerundeten Kanten der Superglätt minimieren dieses Problem deutlich oder verhindern es sogar ganz. Das erleichtert die Arbeit und sorgt für eine gleichmäßig glatte Oberfläche.

  • Meterstab / Bandmaß
    • Präzise Messungen für exakte Ergebnisse

      Neben dem Zimmermannsbleistift und dem Cuttermesser ist ein guter Meterstab eines der wichtigsten Werkzeuge in deiner Arbeitshose oder Werkzeugkiste.

      Hochwertige Modelle mit hochfesten Gelenkplatten und gehärteten Federn sorgen für Stabilität und Langlebigkeit – so hast du lange Freude an deinem Messwerkzeug.

    • Taschenbandmaß BM 100 – kompakt und zuverlässig

      Das Stabila BM 100 ist ein kompaktes Taschenmaßband mit wahlweise 3, 5 oder 8 Metern Länge. Dank des Softgrip-Mantels liegt es angenehm in der Hand und bleibt auch bei Stürzen gut geschützt.

      Mit einer starken Bremse und kraftvollem Bandrücklauf ist es der ideale Begleiter für den Baustellenalltag.

    • Taschenbandmaß BM 300 – robust und langlebig

      Das Stabila BM 300 überzeugt mit einem bruchsicheren PC/ABS-Gehäuse und stoßabsorbierendem Softgrip-Mantel. Durch die hohe Materialstärke des Bands kannst du es bis zu 3 Meter ausziehen, ohne dass es knickt.

      Die extrem widerstandsfähige STABILA NYLON-WRAP-Ummantelung schützt das Band zuverlässig vor Korrosion und Abrieb. Zusätzlich sorgt der extragroße Haken für sicheren Halt in verschiedenen Messpositionen.

Produkte
Ergänzungsprodukte
  • Randdämmstreifen Estrich
    • Sichere Trennung von Estrich und Wand

      Randdämmstreifen werden an aufsteigenden Wänden, Säulen, etc. angebracht, um den Estrich von diesen Bauteilen zu trennen. Das verbessert den Schallschutz und kann Spannungsriße verhindern.

      Randdämmstreifen müssen immer höher sein als der komplette Aufbau im Raum (Dämmung, Estrich und Oberbelag). Für Estriche werden üblicherweise Randdämmstreifen mit einer Dicke von 8 mm eingesetzt. 

  • XPS-Dämmplatte
    • Mehr Dämmleistung bei geringerer Dicke

      Ist vom Untergrund her mit Kälte zu rechnen, ist eine zusätzliche Dämmung unter der Trittschalldämmung eine sehr sinnvolle Maßnahme.

      Häufig wird hierfür normales Baustyropor verwendet. Wir sehen jedoch in einer XPS-Platte eine bessere Alternative.

      Eine XPS-Platte hat in der Regel eine bessere Dämmleistung als eine herkömmliche EPS-Platte, was eine dünnere Ausführung möglich macht oder mehr Dämmwirkung bei gleicher Einbauhöhe bedeutet.

      Gleichzeitig ist die XPS-Platte deutlich druckfester, was beim Verteilen des Estrichmörtels im Raum Vorteile hat.

  • Ausgleichsschüttung
    • Mineralischer Niveauausgleich und zum Verfüllen

      Die mineralische und damit nicht brennbare Ausgleichschüttung von Fermacell besteht aus recyceltem Material.

      Sie lässt sich schnell, einfach und ohne Staubentwicklung in die Fugen einbringen. Das geringe Gewicht macht einen Transport und die Verarbeitung recht angenehm.

  • Trittschalldämmung
    • Leise Böden unter Estrich

      Die Trittschalldämmung unter Estrich ist eine elastische EPS-Platte, die verhindern soll, dass sich der Schall durch das Laufen auf dem Estrich in den angrenzenden Räumen und anderen Stockwerken verteilt. Dafür ist es wichtig, dass der Estrich auch an den aufsteigenden Wänden, Säulen, etc. durch einen Randdämmstreifen getrennt ist.

      Üblicherweise ist die Trittschalldämmung 20, 30 oder 40 mm dick.

  • Baufolie
    • Zum Schutz von Bauteilen

      Mit Baufolien können Sie im Außen- und Innenbereich Bauteile großflächig vor Verschmutzung sichern.

      Im Außenbereich verwenden wir überwiegend Folien mit einer Dicke von mindestens 0,2 mm, da diese bei Regen, Wind und Wetter mehr Sicherheit bieten.

      Kleben Sie im Außenbereich besser mit Putzbändern, welche rückstandslos entfernt werden können.

Wichtige Hinweise

Der Untergrund muss sauber, tragfähig, frostfrei, saugfähig sowie frei von haftmindernden Rückständen sein. Nicht unter + 5 °C und über + 30 °C Material-, Untergrund- und Lufttemperaturver arbeiten und abtrocknen lassen. Vorhandene Bewegungsfugen aus dem Untergrund sind in die Verlegefläche bzw. den Estrich zu übernehmen. Für die weitere Ausbildung von Fugen sind die Anforderungen der DIN 18560 zu beachten.

Bei der Verarbeitung von Schnellestrich sollte mit ausreichend Personal auf der Baustelle gearbeitet werden, um beim schnellen Anziehen des Materials eine ordnungsgemäße Verarbeitung sicherstellen zu können.

Ist aus dem Untergrund mit Feuchtigkeit zu rechnen, z.B. beim Einbau des Estrich im Keller, muss unter der Dämmung eine Dichtfolie eingebaut werden. Diese muss durch Verklebung bzw. Verschweißung in den Stoßbereichen, sowie den seitlichen Hochziehen an aufsteigenden Wänden bis mind. über die Horizontalabdichtung des Mauerwerkes, sicher vor aufsteigender Feuchtigkeit schützen.

Durch die vielfältigen Baustellengegebenheiten können die von uns gezeigten Arbeitsschritte nicht alle Einzelfälle berücksichtigen. Sie zeigen den aktuellen Stand unserer Erfahrungen zum Zeitpunkt der Erstellung der Bilder und sind daher unverbindlich. Beachten Sie in jedem Fall die aktuellen Technischen Unterlagen (z.B. Produktdatenblatt, Technische Zusatzinfo, etc.) zu den gezeigten Produkten.

 

Verarbeitungsanleitung

1 Rohfussboden reinigen

Reinige den Rohfussboden im ersten Schritt von Staub und Schmutz. Eventuelle Unebenheiten anschließend oberflächenbündig ausbessern.

2 Einbauhöhe markieren

Markiere die abschließende Einbauhöhe des Estrichs an den umliegenden Wänden. Beachte dabei die Estrichdicke (in der Regel mind. 45 mm), die Höhe der Trittschalldämmung und der eventuellen Wärmedämmung darunter.

3 Randdämmstreifen verlegen

Verlege einen Randdämmstreifen umlaufend an den Wänden des Raumes. Der Randdämmstreifen muss dabei höher sein als die fertige Aufbauhöhe des Estrichs einschließlich Trittschall- und Wärmedämmung. Ein Randdämmstreifen mit Schutzfolie bietet dir hierbei eine höhere Sicherheit vor versehentlichen Eindringen des Estrichmörtels in die Dämmung während des Einbaus. Der Platz für Leerrohre, etc. ist aus dem Randstreifen auszuschneiden.

4 Randdämmstreifen tackern

Wenn du den Randstreifen zur besseren Fixierung tackerst, wird dieser oberhalb der fertigen Einbauhöhe des Estrichs an der Wand fixiert. Besonders bei größeren Räumen möchten wir dir einen elektrischen Tacker empfehlen.

5 Randdämmstreifen in den Ecken fixieren

Achte darauf den Randstreifen bündig zur Wand an Innen- und Außenecken zu verlegen.

6 Wärmedämmung verlegen

Beginne in einer Raumecke mit dem verlegen der Wärmedämmung. Eventuelle Bauteile, wie Leerrohre, auf dem Boden, sind in der Dämmung auszusparen. Bei Platten mit Stufenfalz ist zur Wand hin eine stumpfe Kante zu schneiden.
Eine Wärmedämmung ist ein zusätzliche Dämmung und überwiegend sinnvoll bei Boden zu ungeheizten Räumen oder Bodenboden.

7 Wärmedämmung schneiden

Achte beim Zuschneiden der Platten auf saubere und gerade Schnitte. Eine Dämmstoffsäge mit einer sehr kleinen Zahnung reduziert die Menge an "Sägespänen" aus XPS oder EPS deutlich und sorgt so für eine saubere Baustelle. Zusammen mit einer Abziehlatte erzielst du leicht akurate Schnitte.

8 Wärmedämmung reihenweise einbauen

Arbeite dich so Reihe für Reihe durch den Raum Richtung Tür bis der komplette Boden belegt ist.

9 Platten im Versatz verlegen

Achte darauf die Dämmplatten im Versatz (mind. 20 cm) zu verlegen.

10 Hohlräume verfüllen

Die durch das Aussparen der Leerrohre etc. entstandenen Hohlräume füllst du mit einer Trockenbau- oder Ausgleichsschüttung oberflächenbündig aus.

11 Trittschalldämmung verlegen

Anschließend verlegst du die Trittschalldämmung. Diese wird um 90° gedreht zur Wärmedämmung verlegt. Auch diese Platten werden im Versatz verlegt. Achte für einen festen und sicheren Verband darauf, dass keine Plattenstöße der Trittschalldämmung mit denen der Wärmedämmung direkt parallel übereinander verlaufen.

12 Folienlasche des Randstreifens platzieren

Ziehe die Folienlasche des Randstreifens vor dem Verlegen der Estrichfolie über die verlegte Trittschalldämmung.

13 Estrichfolie verlegen

Verlege nun die Estrichfolie im Raum. Die Folie soll bündig mit den Außenwänden abschließen.

14 Estrichfolie überlappt verlegen

Achte auf eine möglichst faltenfreie Verlegung sowie eine Überlappung zwischen den Bahnen von ca. 15 bis 20 cm.

15 Estrichmörtel anrühren

Mische nun den Estrichmörtel an. Die benötigte Wassermenge findest du auf der Sackrückseite oder im Technischen Merkblatt auf unserer Homepage. Schon bei kleineren Räumen werden einige Säcke Estrich verbaut. Daher empfehlen wir dir den Einsatz eines Betonmischers für ein schnelleres und leichteres Arbeiten.

16 Abziehlehre einrichten

Wir empfehlen dir, zum Erzielen der gewünschten Einbauhöhe mit Abziehlehren zu arbeiten. Dafür verwenden wir Aluminiumrohre mit einer Länge von nicht mehr als 80 cm. Lege zuerst frischen Estrichmörtel als Unterlage aus und lege anschließend die Abziehlehre darauf.

17 Abziehlehre ausrichten

Mit Wasserwaage und Gliedermaßstab richtest du die Abziehlehre in der gewünschten Höhe waagerecht aus.

18 Zweite Abziehlehre ausrichten

Setze auf die vorbeschriebene Weise eine zweite Abziehlehre und überprüfe die Lage der beiden Abziehlehren mit einer längeren Wasserwaage.

19 Estrichmörtel einbringen

Bringe nun den frisch angerührten Estrichmörtel ein. Um beim Transport mit einer Schubkarre o.ä. die Dämmung nicht zu beschädigen, empfehlen wir die Verlegung von Holzbohlen als Schutz.

20 Estrichmörtel verteilen und abziehen

Verteile den frischen Mörtel mit einer Schaufel o.ä. und ziehe anschließend den Estrichmörtel auf den beiden Abziehlehren mit einer Abziehlatte ab.

21 Weitere Abziehlehre ausrichten

Setze seitlich die nächste Abziehlehre und trage weiteren Estrichmörtel ein.

22 Abziehlehre entfernen

Wenn du eine Reihe Estrich vollständig eingebaut hast, entferne die Lehren und verfülle die dabei entstehenden Hohlräume mit Estrichmörtel.

23 Estrich verreiben

Verreibe den Estrich mit einem Holzreibebrett. Anschließend baust du die nächsten Reihen Estrich ein, bis der Raum vollständig fertiggestellt ist.